Deutschland baut Social-Burger – Bolivien spielt nicht mehr mit

Quelle: www.mcdonalds.de

McDonald’s Crowdsourcing-Aktion „Mein Burger“ ist seit kurzem in eine neue Runde gestartet. Wohl nicht nur meine Facebook-Pinnwand zeigt in zahlreichen Postings diverse Burger-Kreationen: Nach Angaben von McDonald’s sind schon 24 Stunden nach Beginn der Aktion bereits über 16.000 Burger-Kreationen eingereicht worden. Da geht was!

Erweiterte Möglichkeiten bei den Zutaten und eine stärkere Anbindung an Social-Media sorgt im Vergleich zur Erstauflage von „Mein Burger“ für noch mehr Buletten-Spaß. Und: Statt zehn Burger-Kreationisten beim letzten mal, werden aus der laufenden Aktion glatt doppelt so viele Teilnehmer in die McDonald’s Testküche eingeladen.

Bei aller Social-Frikadellen-Euphorie gibt es auch eine traurige Nachricht für die Kette mit dem gelben M:  Bolivien startet ohne McDonald’s ins neue Jahr. Bis 2002 gab es noch acht Filialen. Nach der bereits erfolgten Schließung ist nun auch der offizielle Rückzug beschlossen und vollzogen. Gehacktes im Brot, bezahlt am Fastfood-Tresen kommt in Südamerika wohl einfach nicht an.

Oder hat es dort einfach zu wenig Facebook?

Abgrillen ist Angrillen – Alles Gute für 2012

Weber ZubehörDie Weihnachtstage sind dank deftiger Küche und Omega-3-Fettsäuren (gegen eine allzu hohe Cholesterinbelastung) überstanden. Unter dem Baum lag wie selbstverständlich auch ein Paket für den Weber Bar-B-Kettle. Den besten Grill des Menschen: Werkzeug- und Deckelhalter als Applikation am Grillrand und die lang ersehnte Husse um den Weber auch auf dem Balkon sicher durch die nasskalte Wintersaison zu bringen. Dazu Die Weber’s Grill-Bibel (DAS Standardwerk) und aus dem selben Hause die Lektüre Weber’s Steak. Danke dafür an meine Weihnachtsfrau. Im realen Leben trägt sie – Gott sei Dank – weder Bart noch Sack.

Damit aber genug von Weihnachten. Der heilige Grillabend steht kurz vor der Tür. Und zwar an Sylvester. Je nach Brenndauer der Briketts wird dieser Feiertag sich bis Neujahr erstrecken. Argentinisches Rinderfilet,  das selbe vom Schwein und Huhn sind besorgt, Marinade und Grillsauce in der Küche zubereitet. Natürlich aus der oben erwähnten Grill-Bibel.

Das nun An- und Abgrillen auf den selben Tag fällt, und zum Jahreswechsel gebührend gefeiert wird, wäre sicher auch den Maya einen Eintrag im prophetischen Kalender wert gewesen. Dann hätte ich – bei Fleisch und Beilage – auch den drohenden Weltuntergang akzeptiert.

In diesem Sinne wünsche ich nur das Beste für 2012 und verbleibe mit den wahrscheinlich letzten Bildern für 2011!

 

 

Currywurst-Flavour:
Chipsfrisch vorne

Chipsfrisch Currywurst vs Crunchips Curry-Ketchup (Hela)

Currywurst-Style schlägt HELA Gewürzketchup

Mein Faible für Currywurst ist keine Unbekannte. Das es von mindestens zwei Herstellern (Lorenz und Funny-Frisch) Chips mit Currywurst-Aroma gibt ist auch keine Revolution mehr. Lorenz ist mit der Sorte “Crunchips Limited Edition Gewürz-Ketchup” im Regal zu finden, Konkurrent Funny-Frisch verführt mit der Sortenbezeichnung “Chipsfrisch Currywurst Style” zum Zugreifen.

Per Facebook hatte ich beide Sorten ja bereits angekündigt. Jetzt hatte ich die zwei Geschmacksrichtungen im Vergleich. Die Currywurst-Style von Funny-Frisch liegen nach Anessen ganz weit vorne. Zwar kam es mir zwischenzeitlich vor, als hätte der Lebensmittelchemiker eine leichte Asia-Zwiebel-Note eingebaut, aber insgesamt war es ein gutes Geschmackserlebnis. Suchtfaktor inklusive.

Die Gewürz-Ketchup Sorte von Lorenz dagegen kam über einen langweiligen Geschmack nicht hinaus. Der angereicherte Geschmack des berühmt berüchtigten HELA Gewürz-Ketchup wirkte auf mich einfach nicht frisch. Keine Aufregung. Kein “Ich mache die Tüte jetzt leer” Gefühl. Das ich den Packungsinhalt nicht mal aufgegessen habe spricht für sich.

Daher klarer Sieger: Currywurst-Style von Chipsfrisch.

Wer kann die Meinung teilen? Wer spricht dagegen? Geschmack bitte kommentieren ;)

Keine Aufschneiderei: Textile Wurstwaren

Alltägliche Wurst- und Fleischwaren in textiler Form bietet das Berliner Label Aufschnitt: Accesoires, Sitzmöbel und Laptop-Zubehör. Darunter das individualisierbare “Ansteckwürstchen”, die Nackenrolle “Paprikasalamie” oder der Sitzsack “Schinken”. Künstlerin Silvia Wald, selbst übrigens Vegetarierin, lässt eine textile Fleischerei mit Spezialitäten in schweinchenrosa und blutwurstrot entstehen. Das ist mir einen Blogeintrag wert. Alle Aufschnitt-Waren sind handgenäht und sowohl im Website eigenen Shop oder über die Plattform Dawanda erhältlich.

Danke Kerstin für den Tipp!

Überraschung: Nutella ist ungesund

Nutella ist ungesund

Ungesund: Nutella Etikett verboten

Etikettenschwindel warfen Verbraucherschützer dem Hersteller Ferrero vor.
Denn der auf dem bislang verwendeten Label angegebene Anteil für Fett und Kohlenhydrate ist für eine Portionsgröße von 15 Gramm angegeben, enthaltene Vitamine jedoch für eine 100 Gramm Dosis. Das führe den Konsumenten in die Irre, so der Bundesverband der Verbraucherzentralen. Man könnte ja meinen, Nutella enthalte sehr wenig Fett und Kohlenhydrate, dafür aber viele gesunde Vitamine.

Das Oberlandesgericht Frankfurt sah das jetzt genauso und verbot die weitere Verwendung der Etiketten (Aktenzeichen.: 6 U 40/11). Eine mögliche Revision steht noch aus. Der Verbraucher darf also mit höchstrichterlicher Genehmigung sein Denken am Ortseingangs-Schild abgeben. Über die Nutella-Plakette muss er sich jetzt keine Gedanken mehr machen.

Frisches Fast Food: Dean&David

Dean&David-Fast-Food

Fast Food erfreut sich großer Beliebtheit. Face-to-face an der Theke bestellt, oder in analoger Telefon-Qualität bei laufendem Motor angefordert. Die Branchen-Riesen McDonald’s, Burger King oder Subways sind für viele Esser immer mal wieder Anlaufpunkt. Getreu dem Motto “lieber trockene Zahlen als trockenes Burger-Brötchen” poste ich an dieser Stelle mal eine interessante Umfrage. Durchgeführt vom IFAK institut in 2007/08 . Nur wenig mehr als 35% der Befragten (N = 20.165 Personen) besuchen demnach nie Fast Food Restaurants.

Seit kurzer Zeit reiht sich jetzt Dean&David in die Riege der gastronomischen Franchiser ein. Angeboten werden Salate, Suppen, Gemüsesäfte und Sandwiches aus dunklem Brot. Nach Angaben von Dean&David werden “alle Speisen mit naturbelassenen vitaminreichen Lebensmitteln, die frei von Konservierungsmitteln und Geschmacksverstärkern sind, frisch und individuell in einer offenen Küche zubereitet und danach schnell serviert”.

Derzeit nur an relativ wenigen Standorten verfügbar, soll es das Ganze in den Städten München, Nürnberg und Hamburg auch mit Lieferservice geben. Ein Vorteil gegenüber den drei großen Wettbewerbern.

Wer mal da war kann ja einen Kommentar hinterlassen und berichten!

Bild: ®Andrea Damm / pixelio.de

Kohlen statt Bohlen. Der Sommerhit 2011

Ich wusste nicht, mit welchem billigen, verdrehten Wortwitz ich meine folgende Neuanschaffung in der Überschrift ankündigen sollte. Die “Extra-Spar-Tüte” (für die Kiffer dieser Welt) war nicht weniger prominent gesetzt als das Prädikat “schneller, heißer, länger” (wär das nichts, Mädels?).

Holzkohle

Sommer-Hit gefällig?

Egal wie man es deuten will, ein Sommer-Hit wäre es für die entsprechende Zielgruppe wohl in beiden Fällen. Bei mir stürmt der 5kg Sack gerade die Grillcharts. Doch leider verbrennt Kohle ja genauso schnell wie ein One-Hit-Wonder die Hitparaden wieder verlässt. Briketts waren am letzten Einkaufstag vor’m 3. Oktober aber leider ausverkauft. Auch hier ist eine Analogie zum musikalischen Mainstream zu erkennen: Material mit Substanz fehlt.

Alle wieder da!

Die FDP bei knapp 2 Prozent, Huub Stevens auf Schalke und ich zurück aus Italien. Wieder in drahtloser Nähe zum weltweiten Netz. Daher war es auch so still die letzten Tage. Aber das ändert sich mit diesem Post.

Obwohl. Eigentlich reicht es, an dieser Stelle eine kleine Fotostrecke zu präsentieren. Von gesunder meditteraner Kost und kalorienreichen Sünden. Pizza, Pasta und Oliven: Gerne wieder. Und bis zum nächsten Post habe ich vielleicht auch folgende Neuerwerbung verschlungen: Weber’s Grillen mit Holzkohle.

Aber jetzt erstmal “Best of Italy…”