Konstant dem Licht entgegen

Beckentotale am 25.01.2010So könnte man den Zustand beschreiben, der die vergangene Woche anhielt. Es gibt Neuigkeiten was Pflanzen und Tiere angeht, und Pläne für die nahe Zukunft.

Die Hygrophila und Limnophila wachsen kräftig, die Algen an Rückwand und auf dem Substrat sind weiter auf dem Rückzug. Der Tigerlotus, die Aponogeton und Anubien quittieren die veränderten Bedingungen noch nicht mit gesteigertem Wachstum aber zumindest an einer der Aponogeton ist ein frischer Trieb zu erkennen. Optisch reizvoll ist die rötliche Färbung der Hygrophila, die an den oberen Pflanzenteilen, dicht unter der Beleuchtung angenommen wird.

Mittlerweile wagen sich die Amano-Garnelen auch mal in die vorderen Beckenbereiche, so dass man sie auch mal aus der Nähe betrachten kann – wenn sie nicht grade vertrieben werden: Das Männchen meines Mikrogeophagus Pärchens erweist sich mittlerweile nämlich als Draufgänger. War er doch die erste Woche nach dem Einsetzen sehr verschreckt und vor dem Weibchen flüchtig, ist er es nun, der dem Weibchen wie auch allen anderen Beckeninsassen die Grenzen aufzeigt, und die dominante Stellung im Aquarium eingenommen hat. Testosteron wirkt Wunder. Die Fütterung habe ich vosichtshalber so angepasst, dass ich an mehreren Stellen Futter einbringe, so dass sichergestellt ist, dass jedes Tier Nahrung aufnehmen kann.

Zum Thema Nahrung ist zu sagen, dass ich mich in den letzten kalten Tagen mit Frostfutter eingedeckt habe: Artemien, Daphnien und schwarze Mückenlarven bereichern jetzt den Speiseplan, der zuvor nur aus Granulat, Flocken und gefriergetrockneten Tubifex bestand. Ich denke darüber nach, im Sommer gezielt Lebendfutter auf dem Balkon zu vermehren.

In den nächsten Tagen werde ich sicher den Schieferstein, der als Gewicht für die Wurzel fungierte entfernen können. Bzw. werde ich diesen mit einem zweiten zu einer Laichmöglichkeit für die Mikrogeophagus arrangieren. Auf diesen Schiefern hat das Weibchen schon einmal abgelaicht. Zusätzliche Veränderung wird sein, dass ich den Innenfilter entfernen werde. Dieser war ja nur unterstützend angebracht, da ich den Verdacht hatte, dass die Filterleistung nur über den Außenfilter zu gering sei. Dieser Verdacht hat sich insofern nicht bestätigt, da ich mittlerweile Kenntnis von mehreren Becken habe (identisches Komplettpaket), die einwandfrei ohne zusätzliche Filterung laufen. Mit beiden Filtern liegt die Umwälzung bei (Idealzustand) 1200L/h, nach Entnahme des Innenfilters wird die Filterleistung mit 600L/h nur noch die Hälfte betragen. Ich habe unterdessen einen Kontakt ermittelt, über welchen ich einen kleinen Trupp Corydoras panda bekommen könnte. Dies sind meine Besatztechnischen Überlegungen derzeit.

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