Kohlen statt Bohlen. Der Sommerhit 2011

Ich wusste nicht, mit welchem billigen, verdrehten Wortwitz ich meine folgende Neuanschaffung in der Überschrift ankündigen sollte. Die “Extra-Spar-Tüte” (für die Kiffer dieser Welt) war nicht weniger prominent gesetzt als das Prädikat “schneller, heißer, länger” (wär das nichts, Mädels?).

Holzkohle

Sommer-Hit gefällig?

Egal wie man es deuten will, ein Sommer-Hit wäre es für die entsprechende Zielgruppe wohl in beiden Fällen. Bei mir stürmt der 5kg Sack gerade die Grillcharts. Doch leider verbrennt Kohle ja genauso schnell wie ein One-Hit-Wonder die Hitparaden wieder verlässt. Briketts waren am letzten Einkaufstag vor’m 3. Oktober aber leider ausverkauft. Auch hier ist eine Analogie zum musikalischen Mainstream zu erkennen: Material mit Substanz fehlt.

Alle wieder da!

Die FDP bei knapp 2 Prozent, Huub Stevens auf Schalke und ich zurück aus Italien. Wieder in drahtloser Nähe zum weltweiten Netz. Daher war es auch so still die letzten Tage. Aber das ändert sich mit diesem Post.

Obwohl. Eigentlich reicht es, an dieser Stelle eine kleine Fotostrecke zu präsentieren. Von gesunder meditteraner Kost und kalorienreichen Sünden. Pizza, Pasta und Oliven: Gerne wieder. Und bis zum nächsten Post habe ich vielleicht auch folgende Neuerwerbung verschlungen: Weber’s Grillen mit Holzkohle.

Aber jetzt erstmal “Best of Italy…”

 

 

Ringelsnack: Der Ringelweck

Dass ich das Saarland mittlerweile nicht nur von der Landkarte her kenne dürfte der ein oder andere Wissen. Kulinarischer Grundkurs: Im kleinsten der deutschen Bundesländer wird nicht gegrillt sondern geschwenkt, Verheiraten ist eine Speise und getrunken wird Ur-Pils statt Veltins, Warsteiner und Co. Sahne ist in der Saar-Küche unverzichtbar. Dafür ein dickes Plus!

Ein Fettnäpfchen sollte man aber tunlichst auslassen: Weiterlesen

Was für’n Scheiß: Kein Fleisch im Fleisch. Kommentare erbeten!

Vegetarisches-Fleisch

Mittlerweile gibt es in nahezu jedem Lebensmittelgeschäft Produkte, die einen fleischlosen Fleischkonsum nachahmen. Ein carnivores Mimikri quasi. Burger, Gyros, Schnitzel ohne ein Gramm Fleisch auf der Zutatenliste liegen in den Kühlregalen von real, Edeka und Co.

Somit sind sie längst nicht mehr Alleinstellungsmerkmal von Reformhäusern oder den, wie Pilze aus dem Boden schießenden Bio-Märkten. Wo wir beim Stichwort Bio sind: Es gibt doch eine schier unendlich große Auswahl an Obst und Gemüse. Selbst die chinesische Mauer stellt kein Import-Hindernis dar. Ob gespritzt oder in trendiger Bio-Qualität Warum dann gepanschte “Fleisch”-Waren? Jedes mal frage ich mich, wer und warum ein solches Fleisch-Imitat knackiger Paprika, Gurke oder einem süß-saure Obstsalat vorzieht. Eine Antwort habe ich bis heute nicht gefunden. Mag mir das jemand erklären? Dann bitte Kommentar!

 

 

Severin Barbecue PG 8501
† (03.09.2011)

Severin-Barbecue-PG8501

Es kam plötzlich und unerwartet. Beim Versuch meinen langjährigen Begleiter Severin Barbecue zu reinigen passierte Schlimmes. Nach Behandlung mit Backofenspray löste sich ein Haltedraht von den Heizdrähten. Eine Aufhängung über dem Wasserbecken ist so nicht mehr möglich. Ein weiterer Einsatz daher undenkbar.

Ich möchte Dir, lieber Severin für tolle Stunden und heiße Momente danken. Irgendwann geht jeder Weg zu Ende. Frei nach Albert Schweitzer nehme ich in einem inneren Moment der Ruhe Abschied:

“Was ein Grill an Gutem in die Welt hinausgibt, geht nicht verloren.”

 

Armes Würstchen

Wurst hinter Döner

Alle Bratwurst-Fans jetzt einmal auf die Zähne beißen: Die Fleisch-Banane ist nicht das beliebteste Fast-Food-Gericht der Deutschen.Laut “Apotheken Umschau” findet das nämlich nur rund ein Drittel der Bundesbürger (30%). Vor Thüringer, Nürnberger oder Käsegriller liegt nach Meinung der Befragten mit 46% der Döner sicher auf Platz eins.

Auch wenn’s mal etwas länger dauert ist Multi-Kulti spitze: Auf Platz eins der beliebtesten Hauptgerichte liegen Pasta in allen Variationen (46%) gefolgt von Pizza (37%).

Quelle: Apotheken Umschau

Es droht Gefahr der Currywurst: Der liberale Steuerdurst

Es kommt nicht gerade selten vor, dass meine Mittagspause von Pommes, Currywurst, Mayo bereichert wird. Doch die Manta-Platte könnte bald teurer werden. Denn “die FDP fordert ein Ende der steuerlichen Ungleichbehandlung von Currywurst, Döner und Pommes frites” schreibt gestern die Pharmazeutische Zeitung.

Ungleichbehandlung? Was ist da los? Weiterlesen