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Schuppenwürmer und Pilz im Aquarium

Mit den Fräskopfwürmern liegt die letzte, wirklich ernsthafte Erkrankung bei meinen Maronibuntbarschen lange zurück. Aber wie es leider so ist, muss das nichts bedeuten. Vor gut zehn Tagen stellte ich eine starke Hautveränderung an einem Maronibuntbarsch fest, die ich aufgrund einer eigenen Erkrankung erst sehr spät festgestellt habe. Das Titelbild dieses Beitrags zeigt den erkrankten Maronibuntbarsch (Cleithracara maronii).

Pilz: Temperatur im Aquarium erhöhen und Medikamentös behandeln

Nach etwas längerer aber sehr angenehmer Rücksprache mit Jutta Bauer (ferraqua.de) war schnell klar, dass es sich um eine Pilzerkrankung handelt, und eine solche oft durch dauerhaft zu kühle Wassertemperaturen entsteht.

Und in der Tat: Ich hatte das Wasser im Aquarium der Maronibuntbarsche vor einigen Wochen auf 24°C abgesenkt. Also wurde erstmal die Temperatur auf 28°C erhöht, Erlenzapfen ins Aquarium gegeben, und am darauf folgenden Tag eine medikamentöse Behandlung begonnen. Und zwar mit JBL Fungol, gegen Pilzerkrankungen. Die Packungsbeilage ist unmissverständlich klar was die Dosierung angeht.

Aus Pilzbefall werden Schuppenwürmer

Was zu diesem Zeitpunkt nicht klar war (von einer Vermutung abgesehen): Direkt einen Tag nach der Behandlung der Pilzerkrankung zeigten sich unter den verschwundenen Pilz-Wucherungen Schuppenwürmer. Die Flanken der Maronibuntbarsche waren voll damit. Leider ein Volltreffer – meine zweite Erfahrung mit Wurmbefall im Aquarium.
Daher wurde ein großer Wasserwechsel durchgeführt, und umgehend eine Behandlung mit Sera Tremazol begonnen.

Auch hier ist die Dosierung laut Beipackzettel eindeutig. Einzig die Behandlungsdauer wurde abweichend von der Hersteller-Empfehlung gewählt. Laut beiligendem Zettel, soll die Behandlung nach spätestens sechs Stunden abgebrochen werden – Ich habe weit in den nächsten Tag hinein behandelt. Allerdings musste ich dann auch abbrechen, da alle Tiere im Aquarium eine erhöhte Atemfrequenz aufwiesen. Vermutlich durch die erhöhte Sauerstoffzehrung des Wirkstoffes und der erhöhten Temperatur.

Hatten wir schon Pilz im Aquarium?

Der zweite Cleithracara maronii mit Pilzbefall
Der zweite Cleithracara maronii mit Pilzbefall

Und ganz nebenbei stellte ich nach dem großen Wasserwechsel, der das Tremazol aus dem Becken entfernte, bei einem anderen Maronibuntbarsch nun auch eine Pilzerkrankung fest. Zwar nur zwei kleine Stellen, aber sicherheitshalber habe ich nochmals mit JBL Fungol behandelt, um auch den letzten Rest Pilz abzutöten, bevor es mit der Wurmkur in die Nachbehandlung gehen kann.

Nachbehandlung mit Tremazol – Läuft!

Während ich diesen letzten Absatz eintippe, laufen gerade – nach einem nochmaligen großen Wasserwechsel – die letzten Liter zurück in das Aquarium. Dann wird die Nachbehandlung beginnen, denn es sind immer noch starke Hautveränderungen sichtbar. Ob es abgestorbene Reste sind, oder aktiver Wurmbefall vermag ich nicht zu sagen, aber ich werde dazu in einem der nächsten Blogposts wieder darauf eingehen.

Bis dahin: Drückt mir und den Tieren die Daumen!

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